Unser Konzept

Getreu dem Leitgedanken „Hilf mir, es selbst zu tun“, stützt sich unser Konzept auf folgende Bausteine

  • Jedes Kind ist einmalig!
    Die individuellen Bedürfnisse der Kinder werden konsequent wahrgenommen und bei der Gestaltung des Tagesablaufes berücksichtigt. Jedes Kind darf seinen Möglichkeiten entsprechend wachsen. Der Erzieher versteht sich in diesem Zusammenhang als Begleiter kindlicher Entwicklungsprozesse.
  • Unser Ziel ist es die Ich-, Sozial- und Fachkompetenz bei jedem Kind zu fordern und zu fördern
  • Celestin Freinet, ein französischer Reformpädagoge, bestärkt uns durch sein Bild vom Kind, wonach sich Kinder im entdeckenden Lernen und Versuchen selbst entwickeln. In verschiedene Werkstätten und speziellen Nebenräumen bietet unser KiTZ den Kindern vielfältige Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten.
  • Gemeinsam mit den Eltern begleiten wir die Kinder auf ihrem Weg. Deshalb ist für uns die Zusammenarbeit mit den Familien ein wichtiger Baustein unserer Konzeption. Die Eltern haben die Möglichkeit ihre Wünsche und Vorstellungen z.B. beim Elternstammtisch, den gruppenübergreifenden Elternabenden oder zu den jährlich stattfindende, individuellen Entwicklungsgesprächen einzubringen. Weiterhin gibt es eine sehr engagierte Elternvertretung in unserem Haus.
  • So wie der Gärtner den Boden bereitet, damit die Pflanze gut gedeihen kann, ist es die Aufgabe der Erwachsenen, die Umwelt so zu gestalten, dass Kinder das erhalten, was für ihre Entwicklung wichtig ist. (Maria Montessori – Vorbereitete Umgebung) Ziel ist es ausnahmslos pädagogisch wertvolles Material in einwandfreiem Zustand anzubieten.
  • Arbeit mit der „Großen Altersmischung“
    Die Chance dieser Betreuungsform liegt unter anderem in der Stabilität der Bezugspersonen, da die Kinder weder Gruppe noch Erzieher wechseln müssen und den gruppendynamischen Prozessen.
  • Partizipation - Mitbestimmung
    Da Kinder durch Teilnahme und Mitmachen lernen, werden Sie so weit wie möglich an Entscheidungen, Planungen, Vorbereitungen und den Tätigkeiten des täglichen Lebens beteiligt. Sie bekommen Verantwortung für Aufgaben, Abläufe und andere Kinder und erleben dadurch eine Selbstwirksamkeit, die ihre Verantwortung und ihr Selbstwertgefühl stärkt und ihnen hilft sich als wichtigen Teil eines Ganzen wahrzunehmen.
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildung der Erzieher.
    Als aktiver Begleiter kindlicher Selbstentwicklung muss sich der Erzieher, laut Celestin Freinet, ebenso als Forscher verstehen. Das heißt für uns:
    • Gedankenaustausch untereinander und mit anderen Erziehern
    • Mitarbeit an innovativen Projekten, wie z.B. der nationalen Qualitätsinitiative im System der Tageseinrichtungen für Kinder oder zum Bildungsauftrag in Kindertagesstätten.
    • Regelmäßige Teamberatung und Supervision
    • Aktive Teilnahme in verschiedenen Arbeitskreisen, wie Große Altersmischung, Integration, Freinet und Montessori