25.03.2010

Spielehaus im Stadtzentrum - Vorschlag für „Ab in die Mitte“ 2010

Der Stadtbaumeister Bernd Seltmann hat in der Stadtratsitzung vom Februar um Vorschläge für den Wettwebewerb „Ab in die Mitte“ im Jahr 2010 gebeten, an der sich die Stadt beteiligen will. Siehe dazu den Beitrag der Web-Nachrichten: www.nachrichten-oederan.de/nachri...php?id=952

Der Gewerbeverein schlägt den Aufbau eines Indoor Spiele-Hauses im Stadtzentrum vor, passend zum Motto des Wettbewerbs "Leben und Verweilen".

Damit soll die Innenstadt mit mehr Besucher- und Kundenfrequenz attraktiver gemacht werden. Vorbilder sind das „Zwickelino“ in Zwickau und das „Stockhausen“ in Olbernhau. Mehr dazu unter: www.zwickelino.de/ und www.stockhausen-spielzeugland.de/

Warum dieser Vorschlag?

Oederan besitzt mit dem Klein-Erzgebirge, den Wasserwelten, der Familien-und Erlebniswelt, dem Hetzdorfer Viadukt, dem Stadtbad und dem Golfplatz Gahlenz einige touristische Freiluftangebote. Aber mit dem WEB-Museum und dem Dorfmuseum Gahlenz gibt es nur wenige und eingeschränkt nutzbare Inhouse-Angebote.

Wenn das Wetter schlecht ist, kann man in Oederan nur sehr wenig anfangen. Deshalb kommen in den Monaten November bis März - außerhalb der Saison des Klein-Erzgebirge - fast keine Gäste in die Stadt. Die Stadt ist leer und fast ausgestorben. Bei Schlecht-Wetter-Perioden in den Sommermonaten kommen ebenfalls kaum Besucher.

Ein Indoor Spiele-Haus wirkt diesem Trend entgegen. Es soll Kindern ab 2 Jahren die Möglichkeit bieten, sich im Trocknen bewegen zu können; das heißt spielen, rutschen, klettern, hüpfen und somit den Bewegungsdrang ausleben können.

Wenn das Spielehaus gut gemacht ist und attraktive, altersgerechte Spielmöglichkeiten bietet, werden die Kinder drängeln, in das Haus gehen zu dürfen. Das ist nicht nur für weit angereiste Touristen interessant, sondern auch für Kinder und Eltern aus der Region.

Diese Kinder kommen in der Regel nicht allein, sondern werden von Eltern oder Großeltern begleitet. Wenn die Kinder sich unter Aufsicht im Spielehaus aufhalten, haben die Erwachsenen Zeit für einen Stadtbummel oder für Einkäufe. Damit steigt die Besucher- und Kundenfrequenz und letztlich auch der Umsatz in den Geschäften. Große Einkaufshäuser und Einkaufszentren wie IKEA und Höffner haben das Konzept umgesetzt. Sie bieten ihren Kunden Kinderbetreuung in ihren Häusern an.

Wo kann das Spielehaus entstehen?

Das Haus muss in der Innenstadt liegen und es muss ausreichend Geschoßfläche vorhanden sein. Als Objekte kommen in Frage: Freiberger Straße 9 (Eigentümer SWG), 3-Schwanen (Eigentümer privat), Feinback (Eigentümer privat) und das ehemalige Heimatmuseum (Eigentümer Stadt). Damit könnte eines dieser leerstehenden innerstädtischen Objekte wieder einer Nutzung zugeführt werden.

Es muß ein privater Betreiber für das Spielehauses gefunden werden, der die nötigen Kenntnisse und Erfahrungen besitzt und die Einrichtung privatwirtschaftlich betreibt. Die Ausstattung des Hauses und dessen Finanzierung obliegt dem Betreiber. Vorbilder sind die schon genannten Beispiele Zwickelino in Zwickau und Stockhausen in Olbernhau.

Der Betreiber könnte auch die Klein-Erzgebirgs Miniaturschau GmbH sein. Damit hätte diese neben der Freiluft-Ausstellung zusätzlich noch ein Schlechtwetterangebot.

Klaus Büttner

Eingetragen von KKL