12.05.2014

Die neue Linke - Rita Hillmann übergibt Staffelstab

DIE LINKE will sozial daherkommen, stimmt aber im Stadtrat zu, wenn die Stadtverwaltung großzügig eine Firma pampert und leichtfertig dubiose Zuwendungen verteilt. Warum lesen Sie hier.

Die Linke stellt in einem 4-seitigen Flyer ihr Wahlprogramm für die Stadtratswahl vor. Sechs Kandidaten treten an.

Rita Hillmann, die Oederaner politische Grande Dame der Linken, bedankt sich für 20 Jahre Vertrauen und erklärt ihren Rückzug aus Altersgründen.

Anschaulich wird erläutert, welche Vorhaben der Partei in der Vergangenheit wichtig waren und welche Sie in Zukunft unterstützen will.

Fünf Themenblöcke werden im Wahlprospekt behandelt:
> Oederan - eine kinder- und familienfreundliche Stadt
> Oederan - eine soziale Stadt
> Oederan - eine Stadt des Sports, der Kultur und Bildung
> Oederan - eine Stadt mit Tradition
> Oederan - eine Stadt mit Zukunft

Soziale Themen stehen, wie zu erwarten ist, im Vordergrund - Kinder und Alte sowie Einkommensschwache sollen in vielen Lebenslagen unterstützt werden: mehr Kinderbetreuung, Sozialpass für Kultur- und Sportveranstaltungen, fußläufige Versorgung für den täglichen Bedarf in der Innenstadt, ...

Auch soll die Zukunft von Oederan gesichert werden!?

Die Maßnahmen "Nahwärmeinsel Altstadt", Gleitmieten für die Erhaltung des Handels in der Innenstadt sowie die Vermarktung regionaler Produkte sind zu dünn, um die Zukunft der Stadt zu retten.

Die Probleme der Stadt hat auch die Linke nicht erkannt oder will sich dem nicht stellen.

Vielleicht haben sich die Linken wie die CDU mit der drohenden Perspektive abgefunden, die da heißt: die Innenstadt wird ein weiteres Dorf. Die "Stadt" reduziert sich auf die Verwaltungsklammer einiger Dörfer im Erzgebirge.

Das kann man auch wollen, warum nicht.
Es wäre nur schön, es auch zu sagen.
Ich befürchte, damit hat sich kein LINKER befasst.

Und dann noch ein versteckter Widerspruch.
Unter Kultur steht: "Wir unterstützen den Verein (Klein-Erzgebirge) mit einer Patenschaft", denn der Verein macht die Stadt bekannt.
Und dann: "Die Bekanntheit der Museen (der Stadt) ist noch zu gering"

Warum ist das sooo bekannte Klein-Erzgebirge kein Magnet für die Museen der Stadt? Warum finden die Besucher des Miniaturparks nicht in die Stadt? Weil der Empfänger der Spende dies nicht will und gezielt verhindert? Welchen Wert hat der Miniaturpark für die Stadt?

DIE LINKE sollte mal prüfen, warum eine Vereins-GmbH viel Geld bei der Stadt einsammelt kann, über die Verwendung keine Rechenschaft ablegt muss und das, obwohl der Nutzen für die Stadt nicht zu erkennen ist.

In Kürze werden wir über den nächsten Coup von Mister "Spendensammler" berichten. Aber wen interessiert es schon, wenn die Stadt (mit fast allen Stimmen im Stadtrat) der Vereins-GmbH 18.000 Euro zusteckt und damit ein 6-stelliger Förderbetrag gehoben werden kann.

DIE LINKE muss das interessieren. Sie ist gegen soziale Ungerechtigkeiten? Oder nicht mehr? Mit den Zuwendungen für eine überflüssige Vereins-GmbH kann man viele Sozialpässe ausstellen. Dann haben viele Oederaner einen Nutzen und nicht nur ein Familienbetrieb.

 

Klaus Klein

Eingetragen von KKL

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Wahlprogramm Teil 1

Kommentare

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Sdsg - 25.05.2014 - 00:07

562XXwl6DHH

Dear Anita,The sign-posting will be completed by the mid of June. Both wodoen signs and informational signs (with maps and information about the path) will be installed. At the same time we are finalising the website. Thank you for your comments,Fivos