28.04.2014

Die „Opposition“ verliert gewichtige Kandidaten – Wird's noch schlimmer?

Wer sind die neuen Hoffnungsträger für die Stadt? Helga Spielhaus, Bernd Reichelt, Marco Metzler von der CDU sowie Rita Hillman und Michael Münch von den LINKEN - alles Stadträte der letzten Ratsperiode - treten nicht mehr an zur Stadtratswahl.
Sogar des Bürgermeisters bester Freund, Steffen Braune mag nicht mehr.
Sind die Abgänge ein Verlust für die Stadt und gibt es neue Gesichter, denen man was zutraut? Wir verraten es hier.

Zur Kommunalwahl am 25. Mai treten in Oederan fünf Parteien an:
- die FW Oederan mit 20 Kandidaten
- die CDU mit 19 Kandidaten
- die Linke mit 6 Kandidaten
- die SPD mit 2 Kandidaten
- die FW Frankenstein mit 4 Kandidaten.

Heute schauen wir uns die "Oppositions-Fraktionen" im Stadtrat an - CDU, Die Linke, SPD und die Frankensteiner.
Neben der Bürgermeister-Truppe Freie Wähler treten als größere Gruppe die CDU und die Linke an. Die Wahllisten beider Parteien zeigen gewichtige Abgänge.

Die Linke verliert ihr Aushängeschild: Rita Hillmann - seit 1994 im Stadtrat - kandidiert aus Altersgründen nicht mehr. Sie gehört zu den wenigen, die Ihr Stadtratsmandat ernst genommen haben. Sie kam stets vorbereitet zu den Sitzungen und vertrat auch eine eigenständige Meinung.
Mit Recht hat sie die meisten Wählerstimmen bei den Wahlen bekommen, zuletzt über 1.000 Stimmen.

Auch ein anderer der Linken hat sich häufiger zu Wort gemeldet, Michael Münch. Intensiv hat er gegen den Verkauf des Richard-Hofmann-Stiftsgekämpft. Auch für das Tourismuskonzept hat er sich eingesetzt. Münch gehört auch zu den wenigen im Stadtrat, die ihre Aufgabe wahrgenommen haben. Bei ihm sind wohl nicht die Altergründe ausschlaggebend, nicht mehr zu kandidieren. Vielleicht äußert er sich auf dieser Plattform.

Hat die Linke mit der neuen Liste noch Kandidaten, die sich profilieren können? Und wer wird die vielen Stimmen von Frau Hillmann bekommen?

Die CDU verliert Ihren Fraktionsvorsitzenden: Steffen Braune - bester Freund vom Bürgermeister - kandiert auch nicht mehr. Die Gründe sind unbekannt.
Zwei weitere Altgediente kandidieren nicht mehr. Helga Spielhaus hat schon während der Ratsperiode ihr Mandat aus Gesundheitsgründen niedergelegt. Ebenso tritt Bernd Reichelt aus Schönerstadt nicht mehr an.
Marco Metzler, der bei der letzten Wahl zum ersten Mal antrat und überraschend viele Stimmen bekam, ist in die Stadtverwaltung gewechselt und musste sein Mandat deshalb niederlegen.
Diese Abgänge werden der CDU beim Stimmenfang fehlen.

Die neuen Gesichter auf der Kandidatenliste kommen vor allem von den Dörfern bzw. gehören zu den Krasselt-Bewunderern. Leider sind den Dorfkönigen die Belange der Stadt ziemlich gleichgültig. Beim Antrag für das neue Feuerwehrauto für das Dorf sind sie jedoch hell wach.

Spannend wird es, ob Rechtsanwältin Susan Leithoff in den neuen Stadtrat kommt. Sie hat sich für den Erhalt des Kindergartens in Schönerstadt stark gemacht. Auch wenn ihr der Erfolg verwehrt blieb, hat sie politisches Profil gezeigt. Sie sollte in der Lage sein, dem Bürgermeister auf die Finger zu schauen – als Juristin allemal. Einen Aufpasser könnte die Stadt gebrauchen für ihren Tricky-Bürgermeister.

Die SPD hat 2 neue Kandidaten gefunden, zwei unbeschriebene Blätter. Alle Achtung für den Mut, nachdem die jahrelange Leitfigur das Weite gesucht hat.

Und dann gibt es noch die Frankensteiner Freie Wählergemeinschaft, die kochen ihr eigenes Süppchen wie alle Dörfler; diese sogar mit einer eigenen Wahltruppe. Das passt zu einer Stadt, die der Bürgermeister schon aufgegeben hat und bei der sich die Dörfler mehr für ihr Dorf interessieren als für die Zukunft der Stadt.

Am Ende bleibt die Frage, wer die dickere Geldbörse für den Wahlkampf hat. Am besten dotierte soll das Budget der Freien Wählergemeinschaft Oederan sein.

Zusätzlich wirft sich das Klein-Erzgebirge für die Freien Wähler in den Wahlkampf. Scheinbar hat der Bürgermeister eine neue Allianz mit Drichelt geschmiedet. Passt doch, nachdem die Stadt die Pacht für die letzten Jahre erlassen hat. Das muss man sich schon erkenntlich zeigen, oder?

Klaus Klein

Eingetragen von KKL

Bildergalerie

Susan Leithoff - die Hoffnungsträgerin

Kommentare

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Ramesh - 25.05.2014 - 15:05

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