05.09.2011

4 Jahre Web-Nachrichten - Wider das Verstecken und Verheimlichen

Verbieten und Einmotten - das wünschen einige den Web-Nachrichten, denn da steht doch nur Negatives über das schöne Oederan drin.

Die Web-Nachrichten (WN) sind keine Anklagebank, sondern ein offenes Forum; hier wurde und wird meist Positives über Oederan berichtet - auch Schwachstellen werden aufgezeigt. Jeder kann sich hier äußern und eigene Artikel veröffentlichen; es gibt keine Zensur.
Nur wer lieber im Dunkeln hantiert, Informationen filtert oder zurückhält, statt sich öffentlich zu erklären und zu diskutieren, wird sich immer wieder an unserem Nachrichten-Forum reiben und es verteufeln.

Geht es um öffentliches Interesse und öffentliche Angelegenheiten, gehören die Diskussion darüber in ein öffentliches Forum wie die WN.

Wer ein öffentliches Amt hat, muss dafür öffentlich Rede und Antwort stehen. Auf der kommunalen Ebene konnte man das bisher vielleicht umgehen; eingeübte nicht-öffentliche Zirkel regelten die Abstimmungen und Entscheidungen. Im Internet-Zeitalter gehen diese Zeiten dem Ende zu, nur einige können sich noch nicht damit abfinden. Aber auch sie müssen umsteigen, wie wir von der Kutsche ins Auto umgestiegen sind.

Dabei ist es ein riesiger Fortschritt für die Demokratie-Idee, wenn wir uns direkt, ohne Hindernisse und negative Konsequenzen an der öffentlichen Diskussion über die eigenen öffentlichen Angelegenheiten beteiligen können. In einem Internet-Forum machen wir mit wenigen Klicks unsere Auffassung öffentlich.

Die öffentliche Diskussion hat uns die Menschheits-Geschichte verwehrt. Über Jahrtausende galt das Faustrecht, die Macht des Stärkeren, ausgeübt von Stammesführern, Fürsten, Despoten, Diktatoren und Politbüros, verbunden mit Unterdrückung und Kerker. Deshalb ist die öffentliche Diskussion neu für uns und wir müssen noch üben und uns überwinden, öffentlich unsere Meinung kundzutun.

Öffentliche Meinungsäußerung ist das Rückgrad der Demokratie; die neue Welt des Internets stärkt das Rückgrad. Die verdeckten Absprachen verlieren an Schlagkraft, wenn wir die neuen Chancen ergreifen; wer jedoch hinter vorgehaltener Hand redet, anstatt sich einzumischen, hilft weiterhin den informellen Gruppen und Strippenziehern.

Einzelne Kommunen leben den Demokratie-Fortschritt bereits vor; eine davon liegt in Bayern, sie hat die Bürgerbeteiligung an öffentlichen Entscheidungen zum Prinzip gemacht hat. Mehr dazu unter: www.weyarn.de/aktiv.htm

Auch Oederan hat einen Schritt in diese Richtung gemacht: Die WN berichten über die Vorhaben der Stadt, sowohl über die umgesetzten als auch über die die ausgelassenen Schritte.

Klaus Klein
Herausgeber

 

Nachtrag zu Negatives über Oederan:

Das positivste Bild von Oederan ist eine offene, ehrliche Diskussion über alle Themen - gute wie schlechte - mit sachlichen Argumenten ohne persönliche Verletzungen. Das versteht jeder Leser und er wird die Stadt dafür bewundern und hochachten.

Negatives kann man täglich über Deutschland und ihre Politiker in den Medien sehen, hören und lesen; dennoch stehen wir international blendend da - weil wir öffentlich Tacheles reden.

Oederan punktet damit, die Web-Nachrichten als Nachrichten-Forum zu haben.

Eingetragen von KKL