23.08.2011

„Wichtige Tipps vom Stadtführer“

Warum gibt es keine Führung für Touristen? – so kommentierte am 21. August 2011 Web-Nachrichten-Herausgeber Klaus Klein sinngemäß einen Beitrag auf dieser Plattform. Tatsächlich wird ein solcher bzw. ein ähnlicher Service jedoch geboten:

„Wichtige Tipps vom Stadtführer“ – so überschrieb vor wenigen Tagen die Freie Presse einen Artikel zu neuen Oederaner Stadtführern. Mittelpunkt des Beitrags war der Dienst des Herrn Porstmann.

Mit den neuen Stadtführern versucht Oederan einschließlich des Klein-Erzgebirge den Weg zwischen unserer Haupttouristenattraktion und der Innenstadt zu beleben. Kamen die Touristenführer in der ersten Zeit nach ihrer „Ausbildung“ lediglich an besucherstarken Sonn- und Feiertagen zum Einsatz, waren sie in der Ferienzeit auch an Wochentagen unterwegs.

Anfänglich boten Porstmann & Co Führungen zu festgesetzten Zeiten an. Die Resonanz auf dieses Angebot lag zwischen fünf und im Glücksfall etwas mehr als zehn Personen. Bald zeigte sich, dass der aktive Hinweis auf weitere Angebote in der Stadt, speziell auf das web MUSEUM OEDERAN, für einen Besuch des Oederaner Zentrums effektiver als die Einladung zu einer Führung ist. Die Gäste des Klein-Erzgebirge sind also eher bereit, selbst, ungezwungen und ungeführt die Innenstadt zu erkunden, als sich von einer Führung dazu verleiten zu lassen. Mit dem Hinweis, sich doch selbst in die Innenstadt aufzumachen, konnten die Besucherzahlen des Stadtzentrums 2011 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesteigert werden ( Vgl. http://nachrichten-oederan.dklh.de...hp?id=1631 ).

Der Einsatz der Stadtführer geht auf eine Initiative des Stadtmarketing Oederan e.V. zurück. Der Verein rief im Frühjahr dazu auf, sich als Stadtführer zu melden und ausbilden zu lassen.

Eingetragen von Marco Metzler

Bildergalerie

Ehemaliger Ruf nach Stadtführern

Kommentare

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KKL - 23.08.2011 - 09:24

Es geht auch beides

Da lag ich wohl nicht ganz richtig mit meinem Kommentar!

Gut das die Gäste vom KE ins webMuseum gehen. Das sollte jedoch kein Hindernis für Stadtführungen sein. Beides passt doch nebeneinander.

Wenn auf 100 Touren 5 Teilnehmer, also 500 Gäste durch die Stadt geführt werden und dort danach verweilen, ist das doch genau der richtige Tourismus-Einstieg für die Gastronomie und den Handel in der Innenstadt. Dafür ist doch der Einkaufs-Pass gedacht. Oder ist der schon wieder eingestellt?

Klaus Klein