12.03.2008

Zehn Jahre Industriedenkmal Stanze - Ein Rückblick

Das zehnjährige Jubiläum des Einkaufsperks "Zur Stanze" steht kurz bevor. Dies ist ein Anlass, einmal in der Geschichte des historischen Denkmals zu forschen, welches sich bis heute vorm Einkaufspark befindet.

Dieses Objekt ist eine Stanzmaschine aus dem Stanz- und Ziehwerk Oederan, welches sich im Besitz der Familie Tauscher befand. Bis ins Jahr 1993, als die Produktion des Stanz- und Ziehwerks eingestellt wurde, war die Stanzmaschine in Betrieb.

1997 wurde das Gebäude vom neuen Besitzer in ein Einkaufszentrum umgewandelt. Damals wurde entschieden, eine der Maschinen aus dem ehemaligen Stanz- und Ziehwerk als Erinnerung zu erhalten. Dafür wurde ein Podest an der Wiesenstraße erstellt. Zur Eröffnung des "Einkaufsparks Zur Stanze" im Jahre 1998 wurde die Stanzmaschine an ihrem neuen Platz als Denkmal enthüllt.

Acht Jahre stand der 1928 in Aue gebaute Koloss an seinem Platz vor den Parkplätzen des Einkaufsparks. Seine Originalfarbe Grau setzte immer mehr Rost an.

2007 wurde die Stanzmaschine wieder verhüllt und zeigte sich wenig später in neuem Gewand der Öffentlichkeit. Der Stanze-Inhaber Klaus Klein hatte mit Rolf Büttner, dem Leiter der Volkskunstschule Oederan ein Projekt aufgesetzt, um Ideen für eine farbliche Gestaltung zu sammeln. Nachdem die Maschine zunächst einen Grundanstrich erhalten hatte, wurden die Vorstellungen von Cindy Benedix, Conrad Matthes und Joshua Gere im Malkurs von Volker Träger verwirklicht.

Seit Anfang 2008 wird das Industriedenkmal in der Dunkelheit angestrahlt, so das es auch abends in seiner vollen Schönheit bewundert werden kann.

Mehr Informationen zum Kunstprojekt stehen im Internet unter www.stanze-oederan.de im Bereich "Ereignisse".

Eingetragen von Alexander Babst