17.05.2011

Verein "Lebenshilfe Freiberg" gibt behinderten Menschen eine Arbeit

Am 07. Mai berichtete die Freie Presse über die Oederaner Produktionsstätte des Vereins Lebenshilfe Freiberg. Vor zehn Jahren wurde diese im Gewerbegebiet "Am Galgenberg" eröffnet.

Der Neubau kostete damals 10,3 Millionen Mark. Er zählte 105 behinderte Menschen und 16 Beschäftigte.

Heute arbeiten dort 140 behinderte Frauen und Männer und 20 Beschäftigte, die den Betrieben in der Produktion, in den Bereichen Tischlerei, Mechanische Werkstatt, Industriemontage sowie Wäscherei und Küche, Unterstützung geben.

Es ist also eine Einrichtung, die behinderten Menschen eine Chance auf Arbeit gibt und ins Leben integriert.

Andreas Greif aus Nossen ist einer der behinderten Mitarbeiter. Der 45-Jährige arbeitet schon seit 1996 in der Produktionsstätte. Seine Arbeit gefällt ihm so gut, dass er den weiten Weg von Nossen nach Oederan gern auf sich nimmt. In einem separaten Raum schleift er Stanzteile aus Metall glatt. Er liebt seinen Arbeitsplatz, weil er dort seine Ruhe hat und nicht abgelenkt wird.

Peter Rheinold ist einer der Betreuer und arbeitet seit 1998 bei der Lebenshilfe Freiberg. Nachdem er seine Lehre als Konstruktionsmechaniker erfolgreich abgeschlossen hat, schnupperte er während des Zivildienstes in die Arbeit mit behinderten Frauen und Männern hinein. Dies hat ihn so sehr beeindruckt, dass er eine sonderpädagogische Zusatzausbildung machte. Seitdem kann er sich keine besser Arbeit mehr vorstellen. Besonders die Freundlichkeit und Offenheit der behinderten Menschen, haben es ihm angetan.

Die Arbeit verlangt auch viel Geduld und Einfühlungsvermögen, denn oft kommen die Arbeiter auch mit privaten Sorgen zu den Betreuern.
Man sieht auch, dass die Menschen dort sehr fleißig sind und ihre Arbeit schätzen.

Der Verein "Lebenshilfe Freiberg" ist nicht nur in Oederan vertreten, sondern auch mit einer zweiten Werkstatt in Langenau , mit drei Kindereinrichtungen in Brand-Erbisdorf, einer Wohnstätte für behinderte Menschen in Flöha, zwei Außenwohngruppen in Brand-Erbisdorf und ein Schullandheim im mecklenburgischem Diemitz.

Der Verein wurde 1958, vom niederländischen Pädagogen Tom Mutters gegründet. Durch Regina Otto aus Flöha wurde der Verein 1990 auch in der Region sesshaft.

Im Jahre 2011 waren in der Langenauer Werkstatt 176 behinderte Frauen und Männer beschäftigt. Doch der vorhandene Platz war viel zu klein, sodass man in Oederan eine weitere Produktionsstätte baute. In beiden Werkstätten sind jetzt insgesamt 290 Menschen mit Behinderung tätig.

Behinderte Menschen zu integrieren, zu beschäftigen und sie aus- und weiterzubilden, ist das oberste Ziel der Einrichtung.

 

 

" Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. Lassen Sie uns die Behinderten und ihre Angehörigen auf ganz natürliche Weise in unser Leben einbeziehen. Wir wollen ihnen die Gewissheit geben, dass wir zusammengehören. "

(Zitat von Richard von Weizsäcker, deutscher Poltiker, ehem. Bundespräsident)

Eingetragen von Belinda Berger

Kommentare

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Markus Katzorke - 12.12.2014 - 18:23

Besinnliches Weihnachtsfest

Liebe Betreuerinnen und Betreuer der Werkstatt in Oederan.
Ich wünsche euch allen einen fleißigen Weihnachtsmann und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Markus Katzorke aus Niederwiesa

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Markus Katzorke - 12.02.2013 - 18:05

Faschingsfeier

Sehr geehrtes Team,

Die Faschingsfeier war heute sehr schön.

Markus Katzorke aus Niederwiesa

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Markus Katzorke - 17.04.2012 - 22:41

Fahrt nach Dresden

Es war sehr schön in Dresden.

Ich freue mich wenn wir irgendwann wieder so was machen

MFG

M.Katzorke

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Markus Katzorke - 15.12.2011 - 20:39

Letzter Clubnachmittag 2011

Ich wünsche allen Betreuer der WFBM Oederan ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012

MFG

Markus Katzorke

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Markus Katzorke - 10.06.2011 - 21:16

10 Jahre Werkstatt Oederan

Am 10.6.2011 waren wir im Tivoli in Freiberg.

Es war sehr schön und ich möchte den Betreuern meinen Dank aussprechen dass sie das alles möglich gemacht haben

Also an die Betreuer der Werkstatt Danke Danke Danke

Markus Katzorke vom BBB