12.11.2010

der 11.11.

...vor einiger Zeit begann damit die 40tägige, vorweihnachtliche Fastenzeit, an die der heutige Karnevalsbeginn allerdings nur noch sehr schwach erinnert.

Viel interessanter erscheint uns da die Legende aus dem 19. Jahrhundert von Sant Martin. Sie erzählt von einem Berufssoldaten, dem der Kampf mit dem Schwert zu viel wurde und der lieber sein Brot und seinen warmen Mantel mit einem armen Bettler teilte. Das gute Gefühl, welches ihn beim Helfen durchströmte, wollte er für immer behalten und so legte er sein Schwert nieder, lebte unter den Mensche als seines gleichen und half, wo er nur konnte.

Ein so selbstloser und verantwortungsvoll handelnder Mann sollte Bischoff werden, entschied das Volk. Leider hatte Martin Zweifel daran, ob er dieser großen Aufgabe gewachsen sein würde und er versteckte sich vor den Leuten in einem Gänsestall. Es war dunkel geworden und die suchenden Menschen hatten ihre Laternen angezündet, um Martin zu finden. Als sie am Gänsestall vorbei kamen, machten diese ein so lautes Geschnatter, dass Martin entdeckt wurde.

Er wurde Bischoff, die Gänse werden gebraten und wir machen einen Laternenumzug und erinnern uns an die Geschichte von Sant Martin. :-)

Der Gedanke des Helfens untereinadner, des Teilens mit armen Menschen beschäftigt uns und unsere KiTZ-Kinder seit einigen Jahren. Auch in diesem Jahr haben wir mit den Kindern darüber gesprochen, Brot gebacken und miteinander geteilt. Einige sind zum Betreuten Wohnen gegangen und haben ein paar Gaben gebracht, andere wollten den älteren Menschen im Kastanienhof eine Freude machen. Leider ging das organisatorisch schief und so konnten sich die Kinder und Eltern am Nachmittag an dem kleinen Programm erfreuen.

Möge das Miteinander auch über den Martinstag hinaus unsere Tage bestimmen.

Eingetragen von Babett Kunze

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